Laser Resurfacing

Behandlung der sonnengeschädigten und faltenreichen Gesichtshaut mit CO2 Laser

 

Die Struktur der Haut ist komplex und jede Partie erfüllt spezifische Funktionen.
Die Elastizität der Haut ist durch die elastischen Fasern der Lederhaut bedingt.
Familiäre Tendenzen, verschiedene Umweltfaktoren wie Sonne (UVA Strahlen),
Nikotin, Alkohol etc. beschleunigen die Degeneration dieser Fasern. Dadurch
wird die Haut lang, dünn und bildet die sogenannten Hautrunzeln.

 

 
1 EPIDERMIS

(Oberhaut: Zusammengesetzt aus Zellen. Stellt den wachsenden Teil der Haut dar und schützt die Dermis.)

2 DERMIS

(Lederhaut: Reich an elastischen und Collagenfasern, Gefässen und Drüsen.
Sie trägt und unterhält die Epidermis.

3 HYPODERMIS

(Subcutis: Fettgewebe als Isolations-
und Schutzschicht.)

 
Die sonnengeschädigte Gesichtshaut ist trocken, dünn wie Pergament und zeigt multiple kleine Falten. Die Straffung einer solchen Haut durch Hautentfernung hilft nicht, da die Haut dünn bleibt und diese feinen Falten sich rasch wieder bilden. Nur durch die Wirkung des CO2 Lasers, der die degenerierte Faserstruktur der Lederhaut verändert, können solche Hautbereiche erfolgreich gestrafft werden.

 

Die CO2 Laserbehandlung der sonnenbeschädigten Haut produziert eine am Mikroskop gut sichtbare Kontraktion der Haut sowie eine Neubildung von Collagenfasern in der oberen Dermisschicht (Lederhaut). Diese zwei Phänomene ergeben als Resultat eine straffere, feinstrukturiertere und besser befeuchtete Haut.

Die mit CO2 Laser behandelte Haut bleibt etwas heller als die unbehandelte Haut. Um diese Bleichung der Haut zu maskieren, dürfen nur helle Hauttypen und nur ganze, sogenannte kosmetische Einheiten behandelt werden.

 

Dieser Eingriff wird je nach Ausdehnung ambulant unter lokaler Betäubung oder in Vollnarkose mit kurzem stationärem Aufenthalt durchgeführt.

Die postoperative Rötung verblasst in den ersten 3 bis 4 Monaten; dies kann aber bis 6 Monate dauern. Während dieser Zeit dürfen die behandelten Stellen nicht der Sonne ausgesetzt werden und mit bleichenden Salben behandelt werden. Mögliche Komplikationen sind die Bildung von Hautnarben (1 - 3%) bei zu tiefen Behandlungen oder bei viralen oder bakteriellen Infekten.

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