Brustvergrösserung

prothetische Mammaaugmentationsplastik

 

Die Form und die Grösse der Brüste spielen eine zentrale Rolle für das Selbstwert-
gefühl der Frau. Das Einsetzen von Eigengewebe bei Brustvergrösserungen wird wegen grosser Narbenbildung nur bei der Wiederherstellung einer oder beider Brüste (z.B. nach Amputation) angewendet.
Jede Frau mit dem Wunsch nach einer ästhetischen Brustvergrösserung muss sich deswegen mit der Akzeptanz eines Fremdkörpers konfrontieren.

 

Bei der Erfüllung dieses Wunsches in Bezug auf Form und Grösse helfen allgemeine Parameter.

Bei diesen Fremdkörpern, unabhängig von deren Inhalt, handelt sich immer um weiche Kissen, deren Hülle immer aus Silikon besteht.

Aus multiplen internationalen Studien hat sich Silikon als sicheres Material erwiesen. Es verursacht keinen Krebs und keine Autoimmunkrankheit.

Nur bei Rheumapatienten wird vor der Durchführung dieser Operation abgeraten.

Betreffend Inhalt können diese Kissen mit Kochsalzwasser, Hydrogel oder Silikon gefüllt sein. Alle haben ihre Vor- und Nachteile, wobei aus Sicherheits- und ästhetischen Gründen die birnenförmigen Silikonprothesen die am meisten eingesetzten Prothesen bleiben.

Hier handelt es sich nicht mehr um flüssiges Silikon, sondern um Silikongel, das bei einer Ruptur nicht ausfliessen kann.

 

Die Operation dauert ca. 2,5 Stunden und wird in Allgemeinnarkose unter einem kurzen stationären Aufenthalt durchgeführt.

Um die Möglichkeit einer Kapselfibrose-bildung auf ein Minimum zu reduzieren, bevorzugen wir den Zugang durch die Submammarfalte und die Plazierung der Prothese unter dem Pectoralmuskel.

 

Mögliche Komplikationen sind Nachblutungen (2%), Kapselfibrose (bei submammärem Zugang und retromuskulärer Platzierung der Prothese < 2%), Infekte (< 1%) und verminderte Sensibilität der Mammille (< 1%).

 

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