Blepharoplastik

Straffung der Augenlieder

 

Der normale Alterungsprozess des Gesichtes charakterisiert sich durch eine Gesamtverlängerung der Haut und der Mimikmuskulatur. Diese Lockerung der Weichteile und das Hervortreten des Fettgewebes um den Augapfel bilden die sogenannten Augensäcke. Dieser Prozess wird neben genetisch - familiären Tendenzen durch Umweltfaktoren wie Sonnenexposition, Nikotin und Alkohol beschleunigt. Mit einer von
Fall zu Fall angepassten Straffung der Augenlider kann ein ermüdeter Gesichtsausdruck korrigiert werden.

 

Ziel einer Augenlidstraffung ist es, die Haut sowie Teile der Mimikmuskulatur und des Fettgewebes der Augenpartie an den Stellen wieder zu plazieren, wo sie früher waren. Damit werden Augensäcke sowie Hautüberschüsse eliminiert. Es werden keine Standard Blepharoplastiken durchgeführt.
Um ein vernünftiges und den individuellen Bedürfnissen angepasstes Resultat zu erreichen, muss jede Augenpartie zuerst analysiert und für jede Person die spezifische Weichteilresektion und -verschiebung geplant werden.
Diese zweistündige Operation wird in lokaler Betäubung, kombiniert mit einer Sedation und unter ambulanten Bedingungen durchgeführt.

 

Die Fäden und alle Verbände werden am fünften postoperativen Tag entfernt und nach weiteren fünf Tagen ist man wieder salonfähig. Um ein optimales Resultat zu erreichen und in gewissen Spezialfällen kann dieser Eingriff mit einem Stirnlifting kombiniert werden (siehe unter Facelifting)
Mögliche Komplikationen sind vorüber-gehende Trockenheit der Augen (bis 30%), Blutergüsse (1%) und die Ausstülpung eines Augenlides (Ectropion, < 0,5%).

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